Freiheit statt Angst
Unter diesem Motto stand heute (11.10.2008) eine Demonstration in Berlin, die vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung einberufen wurde.
Thema war der fortschreitende Überwachungswahn in Deutschland.
Als freiheitsliebender Mensch habe ich mich gerne dieser Demonstration angeschlossen, denn ich seh’ es ebenso, dass hierzulande die Luft zum Atmen immer dünner wird. Der Datenschutz wird von der Wirtschaft mit Füßen getreten und die Regierung versucht im Namen des Terrors unser aller Privatsphäre auszuhebeln.
Anfangs waren gefühlte Zweitausend Menschen auf dem Platz am Neptunbrunnen, jedoch wuchs im laufe der Demo zum Brandenburger Tor die Menschenmasse rasant an, so dass ich von 30.000 bin 50.000 Demonstranten ausgehen würde.
Im folgenden gibt’s ein paar Eindrücke von der Demo.

Um 14:00 war treffen am Neptunbrunnen beim Alexanderplatz angesagt (Blick in Richtung Brandenburger Tor)

Der "Schwarze Block" durfte auf dieser Demo auch nicht fehlen. Und zum Glück gab's bis auf ein paar verbale Provokationen in Richtung Polizei, keinen weiteren Stress.
In Endeffekt würde auch ich sagen, dass die Demonstration gelungen ist. Ich finde es trotzdem sehr schade, dass nur ca. 0,1% der deutschen Bevölkerung an dieser Demonstration teilgenommen haben, denn die Freiheit aller steht hier auf dem Spiel.
Zum Abschluss noch ein Zitat von Aristoteles, welches vor 2300 Jahren aufgezeichnet - noch heute Gültigkeit besitzt.
Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.




