So oder ähnlich kommt mir die Situation im Moment vor. Deutschland steckt im Wahlkampf und jeder, der auch nur annähernd gewählt werden will, versucht die Wähler mit irgendwelchen Versprechungen zu Ködern.
Nach der Wahl steht der ‘gemeine Wähler‘ dann wieder da und ärgert sich, das er mal wieder verarscht wurde. Nun leider scheint die Mehrzahl der ‘gemeinen Wähler‘ trotzdem nichts daraus zu lernen und wird sich in 4 Jahren wieder fröhlich dieser ‘Eigen-verarsche’ aussetzen.
Nun gut, dieses Jahr hat sich “Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!” wieder in Berlin als Demonstration zusammengefunden. Natürlich wollte ich auch wieder mit am Start sein und hab mich unter die Leute gemischt.
Hier wieder ein kleiner Bericht:
Diesmal ging’s gegen 16:00 vom Potsdamer Platz los. Während der Demonstrationszug noch auf Freigabe zum losziehen wartete, kam ich am Demo-Mobil der Linken Partei vorbei an dem ein Schild mit folgendem Wortlaut lehnte: “Niemand hat die Absicht einen Überwachungsstaat zu errichten”. Nette Persiflage auf Walter Ulbricht’s lüge zum drohenden Mauerbau 1961. Aber man führe sich die Historie der Linkspartei mal zu Gemüte. Die Linkspartei ist aus der PDS hervorgegangen und die PDS wiederum aus der SED, der Partei welche die DDR als Diktatur regiert hat. Also da musste ich mich schon arg am Kopf kratzen, wer hier behauptet für meine/unsere Freiheit zu kämpfen.
Die Grünen waren natürlich auch mit von der Partie, aber ob die Grünen in Regierungsverantwortung Ihren Worten auchTaten folgen lassen würden, wage ich doch zu bezweifeln.
Das Demo-Mobil des AK-Vorrat. Macht den Eindruck einer vorangegangenen Revolte, ist in der Tat aber nur von einer Nebelmaschine erzeugt.
Eine Verantwortungsvolle Mutter, die sich nicht nur Ihrer Verantwortung gegenüber der Freiheit, sondern sich auch Ihrer Verantwortung gegenüber dem Kind bewusst ist.
Natürlichwar auch wieder der 'Schwarze Block' dabei. Was wider ein IMHO immenses Aufgebot der Polizei in 'Kampfmontur' nach sich zog.
Die Piraten Partei. Meine momentan einzige Politische Hoffnung um diesem Überwachungswahn entgegenzutreten.
Eine Band, dessen Namen ich leider nicht erfahren habe. Richtig coole und klare Crossover Mukke und dazu noch 'on topic'.
Tja, den Menschen dort hinten auf dem Fahrrad habe ich schon letztes Jahr gesehen. Irgendwie ein lustiger Kerl.
Was sich, das Proseccoschlürfende 'Tausendschönchen' am linken Bildrand wohl dachte, als der Demozug um die Ecke kam?
Mein Fazit: Gelungene Demo. Viele Leute mit wirklich guten Ideen. Ich bin nächstes Jahr wieder dabei.
Leider gab’s gegen Abend noch einige unschöne Begegnungen mit der Polizei, bei denen die Polizei Augescheinlich völlig Grundlos einen Teilnehmer der Demonstration verprügelt hat. Ich hab’s selbst nicht miterlebt, aber Ihr solltet Euch darüber in diesem Artikel oder Hier Informieren.
Grüße, -LK-
]]>Und da mir, diese Funktion unter Linux, oder spezieller unter KDE 4.2 im Dateimanager Dolphin noch gefehlt hat, beschloss ich diese Funktionalität einfach nachzurüsten. Leider habe ich auf meinen Streifzügen im Netz nichts gefunden, was meine Anforderungen erfüllte.
Die Anforderungen waren:
Also musste ich selbst ans Werk. Und es ist ja auch nicht mal uninteressant, so unter die Haube von KDE zu schauen.
Als Ergebnis dieses kleinen ‘Projekts’ kam folgendes heraus:
Das ganze als deb Paket für ubuntu/debian Benutzer, habe ich hier zur Verfügung gestellt.
Die Quellen für dieses Kontextmenü lassen sich hier finden.
Grüße, -LK-
]]>Als freiheitsliebender Mensch habe ich mich gerne dieser Demonstration angeschlossen, denn ich seh’ es ebenso, dass hierzulande die Luft zum Atmen immer dünner wird. Der Datenschutz wird von der Wirtschaft mit Füßen getreten und die Regierung versucht im Namen des Terrors unser aller Privatsphäre auszuhebeln.
Anfangs waren gefühlte Zweitausend Menschen auf dem Platz am Neptunbrunnen, jedoch wuchs im laufe der Demo zum Brandenburger Tor die Menschenmasse rasant an, so dass ich von 30.000 bin 50.000 Demonstranten ausgehen würde.
Im folgenden gibt’s ein paar Eindrücke von der Demo.
Um 14:00 war treffen am Neptunbrunnen beim Alexanderplatz angesagt (Blick in Richtung Brandenburger Tor)
Der "Schwarze Block" durfte auf dieser Demo auch nicht fehlen. Und zum Glück gab's bis auf ein paar verbale Provokationen in Richtung Polizei, keinen weiteren Stress.
In Endeffekt würde auch ich sagen, dass die Demonstration gelungen ist. Ich finde es trotzdem sehr schade, dass nur ca. 0,1% der deutschen Bevölkerung an dieser Demonstration teilgenommen haben, denn die Freiheit aller steht hier auf dem Spiel.
Zum Abschluss noch ein Zitat von Aristoteles, welches vor 2300 Jahren aufgezeichnet - noch heute Gültigkeit besitzt.
]]>Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.
Das war eigentlich genau das, was ich gesucht hatte. Nach meinem eigenen erfolgreichen Umstieg auf Linux, plane ich jetzt auch, meine Mutter auf Linux Umzusatteln.
Das Problem bei Ihr ist, sie läßt den Computer den ganzen Tag laufen und schaltet die ganze Kiste nur nachts aus. Also lag es nahe, um zumindest während der ungenutzten Zeiten Tagsüber den Energieverbrauch sogut wie möglich zu minimieren, den Computer nach einer bestimmten Zeit in den Ruhezustand (Suspend to disk) zu versetzen.
Jedoch kann man auf diesem Wege den Drucker, den Monitor und sonstige Peripherie nicht mit ausschalten.
Deswegen kam ich im endeffekt auf das oben genannte Gadget. S könnte der Computer, bevor er in den Ruhezustand fährt, alle nicht benötigten Stromverbraucher ausschalten.
Aber da stand auch schon das erste Problem. Der Hersteller Gembird bietet die Steuersoftware für diese Steckdosenleiste natürlich nur für das Windows Betriebssystem an.
Nach kurzer Recherche im Netz ließ sich aber eine freie Software namens sispmctl finden, welche das ganze auch unter Linux zum laufen bringt.
Die Installation verlief reibungslos und mittles dem Kommando sispmctl lassen sich die einzelnen Steckdosen Ein-/Ausschalten.
Wie aber kann ich die Steckdosen jetzt automatisch schalten, wenn der Computer in den Ruhezustand geht, Herunterfährt, oder wieder aufgeweckt wird?
Dazu bietet das Paket pm-utils eine einfache Lösung. Glücklicherweise sind die pm-utils bei den meisten Linux-Distributionen gleich mitinstalliert.
Im Verzeichnis /etc/pm/sleep.d/ können skripte abgelegt werden, die je nach Zustand des Systems bestimmte Aktionen auslösen.
Das skript in meinem falle sieht dann wie folgt aus:
#!/bin/bash
[ -f /proc/acpi/ibm/led ] || exit 0
case “$1″ in
hibernate|suspend)
/usr/bin/sispmctl -f all #schaltet alle steckdosen aus
;;
thaw|resume)
/usr/bin/sispmctl -o all #schaltet alle steckdosen wieder an
;;
*)
;;
esacexit $?
Hier wird beim wechsel in den Ruhe- oder Standbyzustand ( hibernate | suspend) die ganze Steckdosenleiste einfach ausgeschaltet. Bei aufwachen (resume | thaw) werden die Steckdosen entsprechend wieder eingeschaltet.
Beim Ein- oder Ausschalten des Computers werden diese Skripte jedoch nicht aufgerufen. Da ich aber auch in diesen Fällen, die Steckdosen steuern möchte, muss ich woanders ansetzen.
Die Lösung hierfür sind die init Skripte. In dem Verzeichnis /etc/init.d/ befinden sich Skipte die beim Starten des Computers mit dem Parameter Start und beim herunterfahren mit dem Parameter Stop aufgerufen werden.
Diese Skripte werden aber nicht ohne weiteres einfach aufgerufen, sondern abhängig vom jeweiligen Runlevel werden sie aufgerufen, wenn im passenden Runlevel-Verzeichnis (/etc/rc0.d/ - /etc/rc6.d/) ein symbolischer Link auf das gewünschte Init Skript angelegt wurde.
Um diese symbolischen Links nicht manuell anlegen zu müssen, gibt’s dafür ein Kommandozeilentool namens update-rc.d.
Aber erstmal muss das Initskript geschrieben werden. Das sieht dann in meinem Fall so aus: (Datei /etc/init.d/sispm)
#!/bin/sh
case “$1″ in
start)
echo -n “Switching on the SisPmCtl power plug ”
/usr/bin/sispmctl -qo all
;;
stop)
echo -n “Swichting off the SisPmCtl power plug ”
/usr/bin/sispmctl -qf all;;
*)
echo “Usage: $0 {start|stop|}”
exit 1
;;
esac
Mittels update-rc.d sispm defaults 99 99 werden nun die symbolischen Links angelegt, so das mein Skript je nach Systemzustand gestartet oder gestoppt wird.
Damit wäre dann alles erledigt und Mutti kann Strom sparen, ohne etwas dazu zu tun.
Ein Wermutstropfen bleibt jedoch. Wieviel Energie lässt sich so überhaupt Einsparen? Denn Herstellung, Verpackung und Transport des ‘SIS Power Manager’ haben ihrerseits ja auch Energie verschlungen. Und nicht nur dass, denn das Gerät wurde in China produziert - da kann man schon erahnen, dass der Menschenwürde und dem Umweltschutz hier kaum Priorität eingeräumt werden.
-LK-
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